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Die Rose

Ihre Hoheit is a bisserl empfindlich, aber wenn man ihre Vorlieben kennt, ist sie ganz leicht zu handhaben bzw. handzahm zu machen. Das ewige Streiten ob sie nun Dornen oder Stacheln hätte, geht ihr schon gehörig auf die Zacken ihrer Krone. Ihr ist es doch vollkommen wurscht ob sie laut Märchen und Liedern Dornen, oder auf „botanisch“ (das ist das was der Gärtner spricht) und wie es in Fachbüchern steht, Stacheln hat.

 

Ist ja eigentlich sowas von piep schnurz egal, weil, stechen tut sie so oder so, wenn jemand ihr zu nahekommt. Sie ist ja a Hoheit und da heißt es halt Abstand halten. Da gibt es viele Möglichkeiten sie zu ehren. Ob als Beetrose, Zwergrose oder Edelrose im Rabattel. Oder sie als Kletterrose und Ramblerrose hoch empor und in schwindelerregender Höhe wachsen zu lassen. Aber auch den Boden als Bodendeckrose verschönert sie und zu guter Letzt, die Strauchrose: grösser, breiter schöner ist die Devise. Warme Sonnenstrahlen und ein gutes Lüftchen um ihr zartes Näschen mag sie sehr. Deswegen liebt sie es an einem gut gelüfteten Platzerl in der Sonne zu chillen. Denn falls sie nass wird ist es wichtig, dass sie schnell trocknet, damit kein Mehltau oder andere Pilze sie befallen (Echter Mehltau, Falscher Mehltau, Sternrußtau, Rosenrost oder Grauschimmel).

 

Falls Sie doch mal erkranken sollte, dann heißt es rasch handeln und sie mit entsprechenden Fungiziden zu behandeln. Aber auch die tierischen Feinde schrecken vor ihr nicht zurück und machen ihr das Leben schwer. Da wären die Blattlaus, die Spinnmilbe und der böse Rosentriebbohrer, der sich an ihren zarten Knospen vergeht. Da gibt es so manches Hausmittelchen, wie zum Beispiel für die gemeine Blattlaus: einen Kaffee kochen, abkühlen lassen und damit die Blattläuse besprühen. Die bekommen einen Herzinfarkt und fallen ab. Aber auch einige gute Insektizide gibt es für so manchen Störenfried. Damit unsere Königin in voller Schönheit erblüht, braucht sie dann und wann mal a gutes Jauserl. An Rosendünger halt. Da bleibt sie richtig stark und gesund und schlau ist sie ja auch noch. Von wegen zart und zerbrechlich.

 

Falls sie mal abdankt und in Ruhestand geht bzw. die Radieschen von unten sieht, hat sie was Ausgefinkeltes parat.

Sie vergiftet die Erde, in der sie regierte, mit einem Enzym. Wenn man da nicht mindestens 2 Jahre wartet oder die alte Erde entfernt und sie durch neue Erde ersetzt, werden sich dort neu gesetzte Rosen vergiften und sterben. Schlaues Ding, oder? 

 

 

von Sandra Steinbauer, Floristin

 

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